22.11.2016
Der Campingplatz ist, bis auf ein französisches Fahrzeug leer. Unser alter Platz unter dem Sonnendach ist somit noch frei. Wir parken ein. Anschließend besuchen wir das französische Pärchen und tauschen uns aus. Die Verständigung klappt ausgezeichnet mit englisch, spanisch und ein wenig deutsch. Auch sie wollen nach Patagonien, müssen aber erst nach Córdoba um dort einige Reparaturen an ihrem Fahrzeug durchführen zu lassen. Es besteht also die Möglichkeit, daß wir sie später noch öfter treffen werden.
Es ist ja noch relativ früh und so besuchen wir ersteinmal das Museum. Zu unserem Erstaunen hat es sich erheblich zu seinem Vorteil verändert. Nach der ausführlichen Beschreibung der Fauna und Flora mit entsprechenden Bildern, treffen wir im Zentralraum auf lebensgroße Nachbildungen der hier gefundenen Fossilien Sauriern und anderen Tieren. Das Alter wird mit ca. 200 Millionen Jahren zurückdatiert. Es gibt uns einen anschaulichen Eindruck und einen guten Größenvergleich.
Im dritten Teil treffen wir auf Nachbildungen der hier gefundenen Tierknochen und auf komplette Skelettnachbildungen der Urwelttiere. Alles sehr eindrucksvoll.
Zurück auf dem Campingplatz können wir in der Dämmerung den grauen Fuchs (Zorro Gris), beobachten, der im großen Bogen um unseren Platz schleicht. Später in der Nacht werden wir Zeuge von einem Treffen mehrerer Füchse, die auf der beleuchteten Zufahrt zum Platz offensichtlich kleinere Tiere versuchen zu fangen, in dem sie diesen regelrecht hinterher springen. Meistens sitzen sie wie Hunde, beobachten ihre Umgebung oder spielen miteinander.